Allgemeines
Vorfallszeit: 01.01.2026 – 16:30 Uhr
Vorfallsort: 1220 Wien
Gestern Nachmittag erlitt ein Bub schwere Verletzungen, als er im Hof einer Wohnhausanlage in Wien-Donaustadt Pyrotechnik zündete. Der 10-Jährige (Sta.: Kroatien), dem durch die Explosion eines Knallkörpers mehrere Finger abgetrennt wurden, musste von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Spital gebracht werden. Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Brand, führt die Erhebungen.
Die Wiener Polizei warnt ausdrücklich vor dem Gebrauch nicht zugelassener Böller sowie unsachgemäßer Verwendung von Pyrotechnik. Die meisten Unfälle und gefährlichen Vorfälle mit pyrotechnischen Erzeugnissen sind auf Sorglosigkeit, Unachtsamkeit sowie nicht bestimmungsgemäße oder missbräuchliche Verwendung zurückzuführen. Besonders die verbotene und leichtsinnige Handhabung von meist aus dem Ausland besorgter Pyrotechnik ohne erforderlicher Qualitäts- und Zulassungskriterien birgt großes Gefahrenpotential. Bei Verstößen gegen Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes drohen dem Verwender, neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, zudem Verwaltungsstrafen bis zu EUR 3.600 Euro.