Oberösterreich

Rabiater Unfalllenker festgenommen

Allgemeines
Bezirk Linz-Land

Ein 50-Jähriger aus Kamerun, ohne festen Wohnsitz, verursachte am 18. Jänner 2021 um 19:35 Uhr in Haid auf der Adalbert-Stifter-Straße einen Verkehrsunfall und beging Fahrerflucht, indem er beim Einparkmanöver mit seinem Pkw drei geparkte Fahrzeuge beschädigte. Laut Angaben eines Augenzeugen habe der 50-Jährige die Schäden an den Pkw begutachtet, habe sich danach aber von der Unfallstelle entfernt, ohne den Unfall zu melden. Der Augenzeuge habe daraufhin sofort die Polizei verständigt.
Während der Feststellung des Sachverhaltes konnte der Augenzeuge den Unfallverursacher wenige Meter von der Unfallstelle entfernt wahrnehmen. Dieser wurde daraufhin von den Polizisten zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle aufgefordert. Der Beschuldigte widersetzte sich der Aufforderung und versuchte sich zweimal der Amtshandlung durch Davonlaufen zu entziehen. Die Polizisten konnten den Beschuldigten jedoch einholen und es wurde die Festnahme ausgesprochen.
Der 50-Jährige versuchte sich jedoch unter Anwendung massiver Körperkraft der Festnahme zu entziehen.
Mit Hilfe von weiteren Polizisten konnten dem Rabiaten schließlich die Handfesseln angelegt werden und er wurde zur Polizeiinspektion Ansfelden verbracht.

Auch im Haftraum stellte der Mann sein rabiates Verhalten nicht ein, schrie lautstark umher und spuckte einen Polizisten an.
Einen Alkotest verweigerte der 50-Jährige – ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest verlief negativ. Das Fahrzeug wurde durch Anbringung einer Radklammer zum Zwecke der Sicherung des Verfahrens vorläufig sichergestellt.
Der 50-Jährige wurde nach Beendigung der Amtshandlung in den Neuromed Campus überstellt. Ein bei der stationären Aufnahme am 19. Jänner 2021 um 0:10 Uhr durchgeführter Alkovortest ergab einen Wert von 0,56 Promille.
Der Verdächtige wird wegen Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt der Staatsanwaltschaft Linz sowie mehreren Verwaltungsübertretungen der Bezirkshauptmannschaft Linz – Land nach Abschluss der notwendigen Erhebungen zur Anzeige gebracht.

Wir veröffentlichen ausschließlich echte Polizeimeldungen, Fahndungen oder Artikel von unseren Redakteuren die in journalistischer Investigativ-Arbeit entstanden sind. Außerdem veröffentlichen und unterstützen wir KEINE Fake-News! Teilen ist ausdrücklich erwünscht!