Oberösterreich

Raub auf Apotheke geklärt – Täter in Haft

Allgemeines
LKA OÖ/SPK Linz

Beamte des Landeskriminalamtes OÖ konnten in Zusammenarbeit mit Beamten des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos Linz den bewaffneten Raubüberfall vom 17. Juni 2022 auf die Apotheke in Linz einer Klärung zuführen und den Täter, einen 30-jährigen Linzer, festnehmen.
Demnach steht der 30-jährige Arbeitslose und Suchtgiftgewohnte im dringenden Verdacht, mit einem Messer bewaffnet und mit zwei FFP2 Masken maskiert, Angestellte der Apotheke zur Herausgabe von Benzodiazepinen und Opiaten genötigt zu haben.
Der 30-Jährige zeigte sich im Zuge seiner Vernehmung vollumfänglich geständig und führte als Motiv seine starken vom Drogenkonsum herrührenden Entzugserscheinungen aus.
Die verwendete Tatwaffe konnte unmittelbar nach der Tat bei einer Nachsuche durch Beamte der Diensthundeinspektion Linz aufgefunden und sichergestellt werden. Der Verdächtige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz überstellt.

Presseaussendung vom 18. Juni 2022:

Raubüberfall auf Apotheke
Stadt Linz

Ein bislang unbekannter Täter betrat am 17. Juni 2022 gegen 17:45 Uhr eine Apotheke in Linz. Er bedrohte die 52-jährige Pharmazeutin mit einem Küchenmesser und nötigte sie in ortsüblichem Dialekt zur Herausgabe von Arzneimitteln. Der maskierte Mann dürfte der Suchtgiftszene zuzuordnen sein. Während der Tat waren noch eine Angestellte, eine Reinigungskraft und eine Kundin in der Apotheke. Keine der anwesenden Personen wurde verletzt bzw. mit dem Messer bedroht. Der unbekannte Täter flüchtete anschließend durch die Unterführung Untergaumberg Richtung Waldeggstraße.

Der Mann ist ca. 20 Jahre alt, Österreicher, sprach oberösterreichischen Dialekt, ist etwa 170-180 cm groß, hat braune glatte mittellange Haare, helle Hautfarbe und eine normale Statur.
Bekleidet war er mit roten Sneakers, einer roten kurzen Hose und einem hellgrauen T-Shirt mit der Aufschrift MIAMI.
Er war mit zwei FFP2 Masken über Mund und Nasenpartie mit selbstangefertigten Sehschlitzen maskiert.
Hinweise bitte an das Landeskriminalamt unter 059133 40-3333.

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