Oberösterreich

Zugunfall

Allgemeines
Bezirk Braunau

Zu einer Kollision zwischen einem Lkw und einem Zug kam es am 1. Juni 2021 gegen 11 Uhr in Schalchen beim Bahnübergang in Unterlochen. Der 29-jährige polnische Lkw-Lenker fuhr mit seinem Lkw durch ein Fahrverbot für Lkw über 12 Tonnen, da er zu einer Firma wollte, um dort Waren abzuladen. Der Zug, besetzt mit fünf Fahrgästen und zwei Mitarbeitern fuhr mit etwa 50 km/h von Uttendorf Richtung Mattighofen. Beim Bahnübergang missachtete der Lkw-Lenker das Verkehrszeichen “Stopp”, wodurch es zur Kollision kam. Eine sofortige Notbremsung reichte nicht mehr aus, sodass es zu einer Kollision im Bereich der Hinterachse des Sattelaufliegers kam. Durch die Wucht des Anpralls wurde der Lkw zur Seite geschleudert und kam entgegen der Fahrtrichtung in der Wiese zum Stehen. Der Zug rollte noch etwa 80 Meter weiter. Sowohl am Zug als auch am Lkw entstand erheblicher Sachschaden, wodurch die Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Die Zugstrecke wurde gesperrt und die Bergung der beiden Fahrzeuge war mit hohem Aufwand verbunden, sodass die Strecke erst gegen 15 Uhr wieder freigegeben werden konnte.
Die Beteiligten blieben beim Unfall unverletzt.

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