Salzburg

Klärung: Suchtmittel im Darknet bestellt und weiterverkauft

Allgemeines
Presseaussendung der Polizei Salzburg

Ein 21-jähriger Salzburger steht im Verdacht Suchtmittel seit Juli 2018 im „Darknet“ bestellt und diese anschließend wieder via einer solchen „Handelsplattform für illegale Waren“ im Internet verkauft zu haben. Konkret stellte ein Zollfahndungsamt in Deutschland eine an ihn adressierte Briefsendung mit rund 30 Gramm Heroin im November 2018 sicher. Die Polizei in Österreich konnte daraufhin über Anordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg im März 2019 eine Durchsuchung an der Wohnadresse des 21-Jährigen durchführen. Dabei konnten in der Wohnung des Salzburgers rund 54 Gramm Kokain, rund 7 Gramm Heroin, 15 Gramm Cannabiskraut, 77,4 Gramm „Magic Mushrooms“ sowie eine geringe Menge an Cannabisharz sichergestellt werden. Weiters wurden bei der Hausdurchsuchung Gerätschaften zum Vermahlen, Verpacken und Versenden der Suchtmittel sowie vorgefundene Computer sichergestellt. Der 21-Jährige zeigte sich bei der Vernehmung geständig: Er gibt an selbst regelmäßige illegale Drogen zu konsumieren. Darüber hinaus ist er geständig seit Juli 2018 im „Darknet“ monatlich rund 20 Gramm Heroin und 15 Gramm Kokain bestellt zu haben. Einen großen Teil davon habe er weiterverkauft. Erhebungen ergaben, dass der Salzburger durch die Verkäufe auf der Handelsplattform im Internet einen fünfstelligen Betrag eingenommen hat. Bei der Wohnungsdurchsuchung konnte ferner eine verbotene Waffe („Stahlrute“) sowie ein im Darknet erworbener gefälschter Führerschein aufgefunden und sichergestellt werden. Der 21-jährigen wird auf freien Fuß bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

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