Steiermark

Nach Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen

Leibnitz
Leibnitz. – Ein 23-jähriger syrischer Staatsbürger steht im Verdacht, Freitagnachmittag, 23. April 2021, sich aggressiv gegenüber Polizisten verhalten, sie beschimpft und sich der Festnahme widersetzt zu haben.

Gegen 16.40 Uhr bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Leibnitz in der Schmiedgasse eine größere Ansammlung von jungen Männern, die augenscheinlich die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen der COVID-Maßnahmenverordnung (Abstandregeln) missachteten.

Die Polizisten sprachen die Personen an und forderten sie auf die geltenden Bestimmungen einzuhalten. Schon bei dem Versuch diese Situation im Dialog mit den Personen zu lösen, fiel der 23-Jährige durch sein aggressives Verhalten und seine wüsten Beschimpfungen auf. Die Aufforderung seine Personendaten bekanntzugeben verweigerte der Verdächtige ebenso.

Die Polizisten wiederholten die Aufforderung mehrmals und drohten dem Verdächtigen die Festnahme an. Darauf eskalierte die Situation. Der Verdächtige und weitere Personen aus der Ansammlung attackierten die Polizisten, wobei zwei der drei Beamten leicht verletzt wurden.

Da die Festnahme in dieser Situation nicht durchzuführen war, zogen sich die Polizisten zurück und forderten Unterstützung an. Mit einem Aufgebot von sechs Polizeistreifen wurde die Lage beruhigt, der Verdächtige festgenommen und anschließend zur Polizeiinspektion Leibnitz gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete die Festnahme und die Einlieferung des 23-Jährigen in die Justizanstalt Graz-Jakomini an.

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