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Lebensrettungen

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Wien-Favoriten bzw. Hietzing: Polizisten werden zu Lebensrettern

Am 21. Mai 2018 retteten Polizisten in Hietzing und Favoriten durch ihr beherztes und rasches Einschreiten zwei Personen das Leben:

• Um 14:45 Uhr verständigten Passanten die Polizei, weil sie in der Van-der-Nüll-Gasse eine Frau in einem versperrten Auto bemerkten, die offenbar in einem schlechten Zustand war und mittels Handzeichen auf sich aufmerksam machte. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen versuchte die Frau panisch, die Autotüre zu öffnen. Die Beamten schlugen die Seitenscheibe ein und befreiten die 37-Jährige aus dem Fahrzeug. Offenbar war die Frau am Vortag mit ihrem Lebensgefährten in Streit geraten, woraufhin sie einen Freund bat, sie abzuholen. Der 27-Jährige kam ihrer Bitte nach und erlaubte ihr, die Nacht auf der Rückbank seines Autos zu schlafen, welches er unversperrt ließ. Als sich das Auto automatisch versperrte, war die 37-Jährige eingesperrt und konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien. Die dehydrierte Frau wurde vor Ort von Sanitätern der Wiener Berufsrettung und einem Notarzt erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, das sie jedoch noch am selben Tag verlassen konnte.

• Um 18:45 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Hufelandgasse (Meidling) zu einem Defi-Einsatz in die Einsiedeleigasse (Hietzing) beordert. Ein 83-jähriger Mann hatte in einer Wohnung einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten, seine Frau hatte daraufhin die Einsatzkräfte verständigt. Sofort begannen die beiden Polizisten Revierinspektor Christoph L. und Revierinspektor Michael I. mit Reanimationsmaßnahmen, wobei auch ein Defibrillator zum Einsatz kam, der mehrere Schocks abgab. Kurz danach trafen auch Sanitäter und Notarzt der Wiener Berufsrettung ein und setzen die Wiederbelebungsmaßnahmen fort. Mittels Unterstützung der Berufsfeuerwehr, die ebenfalls alarmiert worden war, wurde der Patient in den Rettungswagen gebracht. Die beiden Polizisten begleiteten die Einsatzfahrt ins Krankenhaus, um Kreuzungen vorab zu sperren und der Rettung einen möglichst schnellen Weg ins Krankenhaus zu ermöglichen.

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